Autor Thema: wie fährt man SC ??? geniale Tips von JogaBonita  (Gelesen 2147 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline GFR-3MädelsPapa

  • Freestyler
  • *****
  • Beiträge: 469
  • Karma: +8/-0
  • InGame Nick: GFR_papa50
  • SC:14 BL: Saarland
  • SC:15 BL: Saarland
  • SC:16 BL: Saarland
  • SC:NC: Team Germania
wie fährt man SC ??? geniale Tips von JogaBonita
« am: Dezember 06, 2013, 20:01:51 Nachmittag »
http://forum.skicha.com/viewtopic.php?f=443&t=13231

Hi all,

gna-den-los geil geschrieben !!!!!!
 
First-hand vom DRITT-Platzierten der SC13


1.) Lesen
2.) ich empfehle jedem, sich unter obigem link bei Joga recht-herzlich zu bedanken !

here it is:

Replays der Besten ansehen, damit man sieht, welche Sprünge sie drücken und wie sie die einzelnen Kurven fahren. Mit der Zeit merkt man dann, ob sie die Sprungtaste nur kurz zum Aufstehen benutzen, die Sprungtaste halten oder zusätzlich zur Sprungtaste auch die Bremstaste nutzen.

Das sind im Prinzip auch die 3 Techniken, die es für eine Kurve gibt. Man kann dann noch mit dem Timing variieren, z.B. dass man die Sprungtaste in dem Moment drückt, in dem man aus der Hocke geht oder erst nachdem man schon aus der Hocke gegangen ist, wie im oberen Teil von Beaver Creek.

*Sprungtaste antippen: Ist eigentlich das Standardprozedere, das in jeder Kurve angewendet werden sollte, in der man aufstehen muss und die aber nicht so sehr dreht, um die ST zu halten oder gar die Bremstaste drücken zu müssen. Du lässt die Hocketaste los und genau im selben Moment tippst du die Sprungtaste ganz kurz an (auf keinen Fall halten, sonst verliert man Zeit) und so richtet sich das Maxl schneller auf und man hat einen leicht besseren Kurvenradius.

*Sprungtaste halten: Dies wird zum einen angewendet, um Sprünge zu drücken (dazu einfach ca ne halbe Sekunde vor dem Sprung die ST drücken und halten => mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, wann man drücken muss). Außerdem wird es in manchen Kurven angewendet, wo auch eine Welle/Sprung zu drücken ist. Hierzu ST drücken und halten und gleich danach aus der Hocke gehn, auf keinen Fall umgekehrt, sonst sticht man auch hier den Schwung ab. Auch in Kurven, wo man mit normalem Aufstehen nicht vernünftig rumkommt, wird diese Technik verwendet (Beispiel: die meisten Kurven im oberen Teil von Beaver Creek)

*Sprungtaste+Bremstaste: Ist die Standardkombination für die meisten Kurven auf Schnee, gibt aber auch auf Sonne ein paar Stellen, wo man diese Kombi anwenden sollte (Doppellinks in Beaver Creek, U-Hakerl in Kitzbühel usw). Wird dann verwendet, wenn man mit ST halten nicht vernünftig um die Kurve kommt. Einfach wieder die Hocketaste loslassen und danach gleichzeitig ST+BT drücken (und für kurze Zeit halten). Mit der Bremstaste allerdings vorsichtig hantieren und nicht zu lang draufbleiben, sonst stichst du den Schwung komplett ab. Als Alternative kannst du bei den meisten Kurven, wo diese Kombi verwendet wird auch einfach 2x hintereinander ST drücken, allerdings hat man meiner Meinung nach mit ST+BT mehr Kontrolle und ist solang man die BT auch kontrollieren kann meiner Meinung nach die bessere Option.

Ansonsten kommt das meiste eigentlich durch Erfahrung oder Hausverstand. So sollte man zb auf Eisplatten natürlich nicht zu sehr lenken, weil das viel Geschwindigkeit kosten kann. Wichtig ist eben vor allem Linienstudium der Besten, sprich wie fahren sie die einzelnen Kurven, welche Sprünge drücken sie usw. Dann kommen noch die verschiedenen Wetterarten, wo jede anders gefahren wird. Auf Eis geht man z.B. grundsätzlich in mehr Kurven und auch länger aus der Hocke, um die vielen Kanten, die man normalerweise hat, auszunutzen. Auf Schnee erfolgt das um die Kurve ziehn meistens recht ruckartig und schnell und dann wird gleich wieder in die Hocke gegangen, weil der Ski sehr wenig Kanten hat und man dadurch mehr rutscht als sonst was, wenn man länger aus der Hocke ist.

Zur Skiwahl würd ich sagen, dass du einfach rumprobieren solltest. Viele Topfahrer hier posten eh ihre Einstellungen, alternativ gabs in den letzten Jahren noch die Seite rudi.selfip.org, wo man sämtliche Skieinstellungen abrufen konnte. Nimm also mal einfach eine Einstellung der Topfahrer her und probier sie aus. Wenn du damit nicht zurecht kommst, kannst du dann noch ein paar Punkte mehr in Drehen und Kanten investieren. Der Ski ist zwar dann grundsätzlich langsamer für einen geübten Fahrer, aber wenn der ungeübte Fahrer mit dem Ski der Tops nicht mal um die Kurve kommt, is ein anderer Ski logischerweise trotzdem schneller.

Einen Geist kann man benutzen, wenn man will. Ich persönlich fahr ohne, weil mich das zu sehr ablenkt, ich will mich auf mich selbst konzentrieren können. Andere brauchen einen Geist, um die Einlenkpunkte zu treffen. Auch hier persönliche Präferenz.

Wichtig ist auch noch, dass man Risiko nimmt und nicht 2m Abstand zu jedem Tor lässt. Viele werden zwar nervös, wenn sie ne gute Zwischenzeit haben und wollens dann sicher runterbringen, aber so wird man ewig nur hinterher fahren. Was meinst du, wie oft Topfahrer gute Zwischenzeiten verhauen, bis sie mal eine gute Zeit im Ziel haben? Aber sie nehmen eben Risiko, weil man nur so vorn dabei sein kann und es keinen Sinn hat, sich hinterher zu ärgern, dass man aus lauter Angst vor einem Crash noch richtig viel Zeit verloren hat bis ins Ziel.

Schlussendlich kann man nur sagen, dass du mal ein paar Jahre fahren solltest (falls es das Spiel überhaupt noch so lang gibt ), das meiste kommt mit der Zeit. Ich bin auch erstmal 3-4 Jahre gefahren, bis ich überhaupt mal in die Nähe der Top 10 gekommen bin und letztes Jahr war ich dann sogar 3. im Weltcup. Die meisten Fahrer sind eben schon wesentlich länger dabei und kennen die Tricks auf den verschiedenen Strecken schon, weil die Klassiker wie Gröden,Bormio usw. eben jedes Jahr dabei sind und sich nicht wesentlich verändern.

Also bleib einfach mit Spaß an der Sache und vergleich dich nicht mit den Besten. Die investieren einerseits häufig viel mehr Zeit, haben wesentlich mehr Erfahrung und auch von Haus aus mehr "Skill". Manche Leute können 40.000km in der Saison fahren und schaffen nicht mal Top 100 (einerseits, weil sie das Spiel nicht spielen, um sich zu verbessern, sondern einfach des Spielens wegen, andererseits, weil sie einfach nicht so talentiert sind). Also setz dir realistische Ziele und fahr nicht stundenlang hirnlos runter, sondern stell dir ständig die Frage: "Was könnte ich besser machen?" und arbeite an diesen Sachen. Dann wirst du dich auch verbessern

Offline sonie

  • Spaziergänger
  • *
  • Beiträge: 9
  • Karma: +0/-0
  • SC:14 BL: Tirol
Re: wie fährt man SC ??? geniale Tips von JogaBonita
« Antwort #1 am: Januar 23, 2014, 19:27:43 Nachmittag »
Sind ein paar sehr gute Tipps dabei. Finde auch, dass man sich von anderen (sei es jetzt durch Geist, Videos, Tutorials oder whatever) wirklich viel abschauen kann, wo man die eigenen Zeiten noch verbessern kann.

Letzter Absatz ist auch wichtig: nicht gleich mit den bestern vergleichen, das kann ganz schön frustrierend sein. Da find ichs weitaus besser man gründet sich seine eigene Gruppe mit Freunden oder such sich eine bestehende Gruppe mit eigenen Rennen (und Leuten, die ungefähr am gleichen Niveau sind, wie man selbst) und fährt bei deren Gruppenrennen mit. Das is meistens motivierender als sich gleich mit den Top10 zu messen ;)

SC:16 SKI CHALLENGE Bundesliga Forum

Re: wie fährt man SC ??? geniale Tips von JogaBonita
« Antwort #1 am: Januar 23, 2014, 19:27:43 Nachmittag »